Kappeabend an Weiberfastnacht bei der Mosbacher Feuerwehr
Weiberfasching, Donnerstag, 12. Februar. Wohin, woher?
Na klar zum Kappeabend bei der Feuerwehr!
Eine feste Größe im Faschingsjahreskalender ist seit Jahren der Kappenabend der Freiwilligen Feuerwehr Mosbach im Feuerwehrheim hinter der Mehrzweckhalle. Neue und bekannte "Narren-Künstler" nutzen die kleine, aber feine Bühne im Feuerwehrheim zur Belustigung der dicht sitzenden närrischen Gäste.
Feuerwehrchef Eckhard Bachmann begrüßte mit Helau viele Gäste und übergab an Holger Baier, der gekonnt durch den närrischen Abend führte. Dieser nahm kein Blatt vor den Mund und hieß seine Fans willkommen:
"Das Publikum hier im Saal ist klar
das Beste, was zu kriegen war.
Dies soll aber nicht bedeute,
dass es gibt koa bessere Leute".

Silke Stoß und Norman Salzner berichteten gekonnt von ihrem Bauernhof und den Tücken, die sie dort immer wieder vorfinden.
Das Mosbacher Faschingsurgestein Gerlinde Gronau strapazierte die Lachmuskeln der Zuhörer mit den Erlebnissen aus dem Tanzkurs mit ihrem Mann und ihren High Heels mit Plateausohle, die sie sich extra für diesen Kurs zugelegt hatte. "… und glaubt ihr so en Tanzkurs, der wär schee?" war das Ergebnis ihrer Erlebnisse. Deshalb ging sie auch statt zum Abschlussball lieber zum Kappeabend der Feuerwehr und ist hier auch gelandet.

Die Mosbacher "Urfasenachterin" Gerlinde Gonau strapazierte die Lachmuskeln, als sie Höhepunkte vom Tanzkurs mit ihrem Mann und ihren High Heels vortrug. Matthias Wenzel am Akkordeon war wieder einmal der Garant für eine tolle Fastnachtsmusik.
Der "internationale Wilschenimschter" Herbert Korn kam zu früh zum Kappeabend, keiner war da! Also vor Schreck erst mal ein "Löschwasser" trinken. Jetzt wunderte er sich, wie die Mosbacher Wehr mit so kleinen "Löschwasser-Fläschchen" wohl einen Brand löschen kann! Er bot für den Notfall nachbarschaftliche Hilfe der bayerischen Feuerwehr aus Wenigumstadt an. Einige "Internas" von "abstürzenden" Feuerwehrleuten gab er auch zum Besten. Ein Supervortrag, der auf Fortsetzung in der nächsten Kampagne hoffen lässt.

Herbert Korn bot für den Notfall die nachbarschaftliche Hilfe der bayerischen Feuerwehr aus "Wilschenumscht" an
Eckhard Bachmann war als "moderner Opa" mit seiner Enkelin in die Disco unterwegs. Natürlich kann man da nicht im dunklen Anzug erscheinen. Im entsprechenden Discolook aufgepeppt, durfte er schließlich ihre Begleitung in den jugendlichen Tanztempel antreten. Er war kaum wieder zu erkennen und das bunt gemischte Zuschauervolk hatte sichtlich seine Freude mit ihm.
Bis in die späten Stunden sang das närrische Volk mit der musikalischen Unterstützung von "Quetsche-Mätthes" Matthias Wenzel am Akkordeon. (Verfasser: Karl-Heinz Daniel)